„Mir kann nichts passieren!“ –

Die zehn häufigsten Irrtümer zur Insolvenzanfechtung ...

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„Mir kann nichts passieren!“ –
Die zehn häufigsten Irrtümer zur Insolvenzanfechtung …

Die gesetzlichen Regelungen zur Insolvenzanfechtung sind komplizierter, als viele glauben. Dies sind die zehn häufigsten Irrtümer:

  1. Ich habe eine Leistung erbracht und Anspruch auf das Geld; eine Insolvenzanfechtung ist ausgeschlossen.
  2. Ich habe das Geld als Barzahlung enthalten; diese ist nicht anfechtbar; so steht es in § 142 InsO (Bargeschäft).
  3. Der Insolvenzverwalter hat meine Forderung zur Insolvenztabelle doch anerkannt. Dann ist mein Anspruch auf das Geld amtlich festgestellt und eine Anfechtung ausgeschlossen.
  4. Ich erhebe die Einrede der Verjährung. Das Geld habe ich vor vier Jahren bekommen.
  5. Ich verrechne den Anfechtungsanspruch mit der Insolvenzquote, die ich erhalten werde. Daher muss ich nicht zahlen.
  6. Wir haben Ratenzahlungen vereinbart und mein Schuldner hat immer pünktlich gezahlt. Eine Anfechtung ist mangels Kenntnis nicht möglich.
  7. Mir ist keine Anfechtungserklärung zugegangen; ich muss nicht zahlen.
  8. Ich habe an die Sanierungsfähigkeit geglaubt, wir waren auf einem guten Weg. Da ich nicht weiß, ob die Sanierung scheitert, ist eine Anfechtung ausgeschlossen.
  9. Meine Lieferung erfolgte unter Eigentumsvorbehalt. Da Ware gegen Geld getauscht wurde, fehlt es an der Gläubigerbenachteiligung; eine Anfechtung ist ausgeschlossen.
  10. Nach der Reform der Insolvenzanfechtung ist eine Anfechtung ausgeschlossen, wenn ich für das Geld Ware geliefert oder eine Dienstleistung erbracht habe.

Für mehr Informationen nutzen Sie unser kostenloses Erstgespräch. Gerne beraten wir Sie.

Dr. Olaf Hiebert

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Spezialist für Insolvenzanfechtung

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Tel.: +49 211 – 828977 – 190
olaf.hiebert@buchalik-broemmekamp.de

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Das sagen unsere Mandaten

« Klaus Delicat, Inhaber des Secthaus Delicat »

„Hätte ich das Geld an den Insolvenzverwalter zahlen müssen, wäre mein Unternehmen ruiniert gewesen und meine eigene Insolvenz unvermeidlich. Ich bin Herrn Dr. Hiebert sehr dankbar, dass er den Prozess vor dem Landgericht Koblenz gewonnen hat. Gut, dass mich mein Hausanwalt an einen Experten verwiesen hat.“

« Ruth Kaldenbach, Baustoffhandel Kaldenbach GmbH »

„Als Unternehmerin empfinde ich die Insolvenzanfechtung als grobe Ungerechtigkeit. Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal betroffen sein würden.
Herr Dr. Hiebert hat einen wirtschaftlich sinnvollen Vergleich verhandelt, der uns einen risikoreichen Prozess erspart hat. Wir sind für die kompetente Beratung sehr dankbar“.

« Robert Hens, Brühler Stahlhandel GmbH »

„Der Insolvenzverwalter eines Kunden hat von uns als Lieferant 40.000 Euro im Wege der Anfechtung verlangt. Herr Dr. Hiebert hat die wesentlichen Fakten des Falles so professionell herausgearbeitet und konsequent dargestellt, dass der Verwalter auf die Geltendmachung des Anspruchs verzichtete. Wir sind sehr froh, Herrn Dr. Hiebert gefunden zu haben.“

9 Tipps von unseren Experten

Folgende Maßnahmen mindern das Risiko einer Insolvenzanfechtung

  • Der Gläubiger sollte dem Schuldner weder durch ausufernde Mahnungen noch mit Vollstreckungshandlungen, Inkassobüros oder Rechtsanwälten drohen: Wer mit der Vollstreckung droht, muss auch vollstrecken. Freiwillige Zahlungen des Schuldners sind ab diesem Zeitpunkt in aller Regel anfechtbar.
  • Der Gläubiger sollte prüfen, ob die Gesamtverbindlichkeiten durch die Zahlungen tatsächlich zurückgeführt werden.
  • Hält der Schuldner die Vereinbarung ein, kann das großzügige Zahlungsziel beibehalten und die Geschäftsbeziehung fortgesetzt werden. Sicherer ist es aber, auf Vorkasse umzustellen, um zwischen Leistung und Gegenleistung nicht mehr als 30 Tage vergehen zu lassen. Jede Kreditierung (auch Lieferantenkredit) ist zu unterlassen.

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